L`art de Passage
L´art de passage, im Februar 1987 mit einem
ersten Konzert in der Leipziger Moritzbastei gegründet und vorgestellt, schaffte es tatsächlich innerhalb von nur 18 Monaten zur beliebstesten und populärsten Jazz-Formationen des Landes DDR emporzusteigen. Bereits im Winter 1988 gaben die Musiker ein gemeinsames Konzert mit Aldi Meola im Berliner Friedrichstadt-Palast.
Ihr erstes Album Sehnsucht nach Veränderung schaffte innerhalb von einigen Monaten eine Auflage von 30 000 Exemplaren. Mit dem Liedermacher Gerhard Schöne startete die Gruppe zu einer Open Air im Sommer 1988, die als Höhepunkt 12 000 Zuhörer auf der Berliner Insel der Jugend erreichte.
Die Mischung unterschiedlicher Stilistiken
(Tango, Musette, Klassik) zu einer musikalischen Gesamtaussage wurde
zum dem höchst erfolgreichen Konzept der Musiker Stefan Kling, Tobias Morgenstern und Rainer Rohloff.
Ostdeutschlands erfolgreichste Weltmusikformation wagte zugleich immer auch die Grenzüberschreitung
und arbeite dabei mit Künstlern der unterschiedlichsten Stilrichtungen und Genres erfolgreich zusammen (u.a. Hannes Wader, Andreas Dresen, Gisela May, Bettina Wegner und Victor de Bros).
Ihr zweites Album pour vous (Dezember 1990) sollte die erste Buschfunk- Veröffentlichungen werden- nach der Koproduktion mit Edel-Hamburg für Peter Hillers Herzddeutsch ist Trumpf.
Weitere Aufnahmen, trotz unterschiedlicher, mehr und mehr raum- und zeitgreifender Projekte der Musiker folgten:
Jubileé (1997), Morgenstern-Tango-Kling (1998), Milonga triste (1999)
Dattelkerne in der Wüste (Stefan Kling Solo)
..au parfum du tango (2004), die wiederum zur meistverkauften BuschFunk- CD im fernen Kanada avancierte.
Im Frühjahr und Herbst 2007 feierte Lart de passage 20 Jahre mit einer Tour und einem richtig neuen, musikalisch glänzenden Studio- Album. Im Mai 2010 steht die Band mit großem Chor auf der Bühne des Leipziger Gewandhaus und im Frühjahr 2011 im Studio. Es geht also immer weiter.
Diskografie/Besetzung
Konsum-Zwänge
Konzerttermine
Homepage
Rezensionen (Auswahl)
CD-Rezensionen:
-
Ohne Pause. Zwanzig Jahre. Eine Laudatio
[aus: privat am 22. September 2007]
-
Zwei Jahrzehnte Neuanfang
[aus: Märkische Oderzeitung am 05. Mai 2007]
-
Musik kann Geschichten erzählen
[aus: Folker am 01. September 2005]
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