Musikverlag & Direktversand
Alle Künstler |  Portrait
mit den Gästen: Bodi Bodag (p) und André Drechsler (b, g) 2017
Bild: 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15

Pankow


Als die Gruppe "4 PS" den Aderlass gen Westen und somit Hansi Biebl und Franz Bartzsch verloren hatte, suchten die übrigen Mitglieder Jürgen Ehle, Jäcki Reznicek und Frank Hille 1981 einen neuen Sänger: André Herzberg (davor Gaukler Rock Band kam wie auch der Keyboarder Rainer Kirchmann (davor "Prinzip") und Pankow war geboren. Der Bandname war sowohl eine Anspielung auf Herkunft, Musikvorlieben als auch auf den westdeutschen Schmähbegriff aus den Zeiten des kalten Krieges.

Neben Silly wurde Pankow zur wichtigsten und einflussreichsten Rockband der achtziger Jahre: Weg vom liedhaften Rock, immer seichter werdenden Texten und einem systemnahen Lebensstil. Der Albumtitel „Aufruhr in den Augen“ (1988) widerspiegelt dies recht bildhaft und die Funktionäre reagierten, ließen ihr erstes Album, nach einer Rockoper, „Paule Panke live“ gleich sieben Jahre in den Schrank wandern.

Bis 1985 wurden dennoch drei LPs veröffentlicht, doch wurde „Aufruhr in den Augen“

Nach 1990 verließ André Herzberg die Gruppe, zunächst in Richtung USA, um als Solist mit zwei Solo-Alben heraus zubringen. Die anderen Mitglieder antworteten mit "Viererpack" (BuschFunk 1994) und "Paparazzia" (1996).

Im Jahre 1997 kehrten André Herzberg zurück, man veröffentlichte das starke Album "Am Rande vom Wahnsinn" und löste sich mit einem Konzert in der Kantine des Berliner Prater relativ unspektakulär auf.
Danach spielte die Band (Dohanetz ersetzte bereits ab 1985 Frank Hille an den Drums, Jäcki Reznicek war ab 2015 nur noch Silly-Bassist, Kirchmann widmete sich der Filmmusik und Soloprojekten u.a. mit Theodorakis-Stücken) in unreglmäßigen Abständen alle zwei-drei Jahre eine Tournee, wozu auch immer eine neue Scheibe präsentiert wurde: “Nur aus Spaß“ und „Neuer Tag in Pankow“.

Im Herbst 2016 gab die Band in der Besetzung Jürgen Ehle (Gitarre), André Herzberg (Gesang) und Stefan Dohanetz (Schlagzeug), zusammen mit den Gästen Wolfram "Boddi" Bodag (Keyboards – als Leihgabe von Engerling) und André Drechsler (Bass), zwei Mitschniitt-Konzerte im Berliner "Frannz Club". Das Ergebnis: "Aufruhr in den Augen Reloaded", ein Doppelalbum, welches im Januar 2017 erschien.


Bei BuschFunk sind bislang erschienen „Vierer Pack“ (1994),„Nur aus Spass“ 2006)und "Neuer Tag in Pankow" (2012) und "Aufruhr in den Augen - reloaded" (2017).




Rein Hören

Get the Flash Player to see this player.







Konzerttermine



Rein Schauen

Get the Flash Player to see this player.



Liedtexte (Auswahl)


alle Liedtexte anzeigen


Rezensionen (Auswahl)

Konzertrezensionen:
  • Spaß am Spaß
    Am Vorabend des 7. Oktober gab's mal wieder eine Begegnung mit den Protagonisten des einstigen Aufbruchs zu neuen Ufern: Pankow - für nicht wenige die ...
    [aus: Sächsische Zeitung am 09. Oktober 2006]

CD-Rezensionen:
  • 30 Jahre in Aufruhr
    Ihr letztes Lebenszeichen sandten die Mannen von Pankow 2006 mit „Nur aus Spaß“, einem in lockerer Landhaus-Atmosphäre eingespieltem Album, das etwas ...
    [aus: Volksstimme am 12. November 2011]
  • MUSIK: Spottgesänge und lässiger Blues - Pankow feiert 30-jähriges Jubiläum
    BERLIN - Die Gitarre klirrt, das Piano wiederholt die immer gleichen Tonfolgen. Schnodderig singt André Herzberg vom Spaziergang durch Pankow, wo er j ...
    [aus: Märkische Allgemeine am 03. November 2011]
  • Nur aus Spass
    ... Doch Pankow wären nicht Pankow, ohne die Legende André Herzberg als Autor und Sänger. Der schnoddert den Text ins Mikro, melancholisch, philosophi ...
    [aus: Leipziger Volkszeitung am 23. Mai 2006]

alle Rezensionen anzeigen


Interviews


alle Interviews anzeigen