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Liedtexte
Liedtext: Muschellied
[von: Engerling, Album: Tagtraum, 1981]
Wenn du nachts nach Haus kommst,
kaputt, hörst du die Muscheln rauschen
und legst dich nackt aufs grüne Sofa,
tust deinen Muscheln lauschen
und willst so gern dein Wachsein
gegen Schlaf eintauschen
und zählst die schwarzen Fliegen an der Wand
und beißt dir wütend in die Hand.
Das weiße Rauschen klaut dir den Verstand,
du bist ausgebrannt.
Wenn du vor den Spiegel trittst,
malst dir die Nase rot
und kalkst dein Gesicht mit Chlorodont
und denkst, du wärst längst tot
und belegst mit abgebrannten Kippen
dein Butterbrot
Dann schmink dich ab
und komm zu mir!
Wenn dein Mann bedreht nach Haus kommt
und schlägt dir seine Fahne ins Gesicht
und zieht sich aus und grabscht nach dir,
doch du magst seine Fahne nicht.
Und er zerrt dich bei den Haaren,
rezitiert sein liebstes Suffgedicht:
Du wärst der letzte Dreck auf dieser Welt.
Du wolltest nur sein schwer verdientes Geld.
Es gibt`ne Menge and`rer Frauen,
denen er gefällt,
er spielt den Held.
Und du reißt dich von ihm los,
schließt dich auf der Toilette ein,
und hast die Nase voll von ihm,
willst nicht mehr seine Klette sein
und liegst nackt im Wäschekorb
und willst so gern im Bette sein.
Dann seil dich ab
und komm zu mir!
kaputt, hörst du die Muscheln rauschen
und legst dich nackt aufs grüne Sofa,
tust deinen Muscheln lauschen
und willst so gern dein Wachsein
gegen Schlaf eintauschen
und zählst die schwarzen Fliegen an der Wand
und beißt dir wütend in die Hand.
Das weiße Rauschen klaut dir den Verstand,
du bist ausgebrannt.
Wenn du vor den Spiegel trittst,
malst dir die Nase rot
und kalkst dein Gesicht mit Chlorodont
und denkst, du wärst längst tot
und belegst mit abgebrannten Kippen
dein Butterbrot
Dann schmink dich ab
und komm zu mir!
Wenn dein Mann bedreht nach Haus kommt
und schlägt dir seine Fahne ins Gesicht
und zieht sich aus und grabscht nach dir,
doch du magst seine Fahne nicht.
Und er zerrt dich bei den Haaren,
rezitiert sein liebstes Suffgedicht:
Du wärst der letzte Dreck auf dieser Welt.
Du wolltest nur sein schwer verdientes Geld.
Es gibt`ne Menge and`rer Frauen,
denen er gefällt,
er spielt den Held.
Und du reißt dich von ihm los,
schließt dich auf der Toilette ein,
und hast die Nase voll von ihm,
willst nicht mehr seine Klette sein
und liegst nackt im Wäschekorb
und willst so gern im Bette sein.
Dann seil dich ab
und komm zu mir!
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