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[Rezension zu: Gerhard Schöne]

Klabüster Klabuster

[in: Neues Deutschland Datum: 05. Juni 2002 Autor: Danuta Görnandt]

Nicht gerade wenige bevölkerten die Freilichtbühnen des Landes 1997 und erlebten einen gut aufgelegten Gerhard Schöne. In diesen Konzerten gab er nicht nur seinen Liedern der 90er Jahre großen Raum, er breitet auf seine, stets unprätentiöse Art den großen Mantel der Geschichte, der Geschichten und Geschichtenlieder auf der Bühne aus. Da taucht der „Meeresbezwinger Thomas“ unverhofft aus dem Land „Fantasia“ auf, geben “Wellensittich und Spatzen“ nach langer Zeit mal wieder ein „Lebenszeichen“ von sich und das alles natürlich »Mit dem Gesicht zum Volke«.
Schöne tut überdies, was ihm sonst nicht immer gelingt. Er plaudert kurzweilig und blickt mit verschmitzter Selbstironie in seine frühen Schaffensjahre. Vor allem aber lassen er und die Musiker spüren, dass sie große Lust am gemeinsamen Spiel haben. Da lebt ganz heftig eine alte Liebe auf. Gerhard Schöne und L art de Passage. Vieles klingt, als lägen zwischen der ersten gemeinsamen und legendären Tour »Du hast es nur noch nicht probiert« keine 10 Jahre, sondern ein paar Tage. Mit einem Unterschied: Volker Schlott, begnadeter Saxophonist und führender Jazzer des Landes, wurde 1997 dazu gebeten und hatte schnell erkannt, dass es nur wenig bedarf, um die Band L art de Passage so richtig grooven zu lassen (z.B. »Die List des Roger Jones«) und mit ihrem Frontmann Gerhard Schöne als Jazz Ensemble des Jahres '97 ins Gespräch zu bringen.
Die durchweg aufgefrischten und bei einigen Liedern komplett neuen Arrangements, vorrangig von Tobias Morgenstern, der das Ganze auch bearbeitet und gemischt hat, tun ihr übriges. Apropos Frische: „Klabüster Klabuster“ ist ein wunderbares Dokument aus dem Sommer der ersten großen Flut 1997 und gefällt in seiner Mischung aus damals neuen und alten Liedern und deren musikalischer Umsetzung und Präsentation.



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