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Rezensionen
[Rezension zu: Mitch Ryder]
» Mitch Ryder – Urwüchsige Energie als Hochgenuss
[in: Thüringer Allgemeine Datum: 03. Februar 2006 Autor: Torsten Behlert]
Bevor Mitch Ryder in Gotha zu Hochform auflaufen wird, dürfen sich die Plattenläden über sein neues Werk "Acquitted Idiot" (Buschfunk) freuen.
Hier hat der Mann mit dem lauerndem Vibrato ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Ihm zur Seite standen die Musiker von Engerling. Wolfram Bodag ist gleich zu erkennen: Er orgelt durch die Songs, was das Zeug hält. Mal versteckt er sich hinter dem schweren Bass von Manne Pokrandt, dann wieder ist das Orgelfeuerwerk obenauf. Heiner Witte und Gisbert Piatkowski zupfen ihre Gitarre mit Können und Spaß an der Musik. Das Schlagzeug wummert durch die Boxen, dass man sich ängstlich unter den Tisch begibt. Die Songs werden dadurch fest und herrlich abgehangen. Wenn man dann noch erkennt, dass Angelika Weiz als funkige Backroundsängerin fungiert, ist alles in schönster Ordnung. Natürlich ist Mitch Ryder immer vorne weg. Das Album startet so bluesig, dass man am liebsten alles sofort und live erleben möchte. Eine inbrünstige narbige Stimme führt durch düstere Bluesrockgefilde der letzten Nacht ("Last Night") über melodiegewordene Schmuseinheiten ("Star More") bis zu herrlich folkigem Rock, a la Willy De Ville. Elf mal zeigen Mitch Ryder und seine Freunde von Engerling eine solche Perfektion und urwüchsige Energie, dass das Zuhören für jeden richtigen Rocker (Wer ist das nicht?) ein Hochgenuss ist. Ryder fasziniert mit sensationeller Wandlungsfähigkeit zwischen bluesiger Power, süffigem Geschrammle und leicht verständlichen Balladen. Besonders witzig ist "The Wishlist". Hier kommt man noch einmal auf die Geschenke vergangener Weihnachten zusprechen. Oh wie wahr ist das alles. Als Bonus packte man noch "Hit`n Run Lover" auf "Acquitted Idiot" drauf. Dies ist ein Stück aus den 70ern, eingespielt mit den legendären Funk Brothers
Hier hat der Mann mit dem lauerndem Vibrato ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Ihm zur Seite standen die Musiker von Engerling. Wolfram Bodag ist gleich zu erkennen: Er orgelt durch die Songs, was das Zeug hält. Mal versteckt er sich hinter dem schweren Bass von Manne Pokrandt, dann wieder ist das Orgelfeuerwerk obenauf. Heiner Witte und Gisbert Piatkowski zupfen ihre Gitarre mit Können und Spaß an der Musik. Das Schlagzeug wummert durch die Boxen, dass man sich ängstlich unter den Tisch begibt. Die Songs werden dadurch fest und herrlich abgehangen. Wenn man dann noch erkennt, dass Angelika Weiz als funkige Backroundsängerin fungiert, ist alles in schönster Ordnung. Natürlich ist Mitch Ryder immer vorne weg. Das Album startet so bluesig, dass man am liebsten alles sofort und live erleben möchte. Eine inbrünstige narbige Stimme führt durch düstere Bluesrockgefilde der letzten Nacht ("Last Night") über melodiegewordene Schmuseinheiten ("Star More") bis zu herrlich folkigem Rock, a la Willy De Ville. Elf mal zeigen Mitch Ryder und seine Freunde von Engerling eine solche Perfektion und urwüchsige Energie, dass das Zuhören für jeden richtigen Rocker (Wer ist das nicht?) ein Hochgenuss ist. Ryder fasziniert mit sensationeller Wandlungsfähigkeit zwischen bluesiger Power, süffigem Geschrammle und leicht verständlichen Balladen. Besonders witzig ist "The Wishlist". Hier kommt man noch einmal auf die Geschenke vergangener Weihnachten zusprechen. Oh wie wahr ist das alles. Als Bonus packte man noch "Hit`n Run Lover" auf "Acquitted Idiot" drauf. Dies ist ein Stück aus den 70ern, eingespielt mit den legendären Funk Brothers
Konzertrezensionen
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CD-Rezensionen
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» Mitch Ryder – Urwüchsige Energie als Hochgenuss
Bevor Mitch Ryder in Gotha zu Hochform auflaufen wird, dürfen sich die Plattenläden über sein neues Werk "Acqu... [ Rezension anzeigen]
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Thüringer Allgemeine vom 03. Februar 2006 |
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A Dark Caucasian Blue
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O... [ Rezension anzeigen]
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Stereoplay vom 01. März 2004 |
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