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Rezensionen
[Rezension zu: Axel Prahl]
Ein Kommissar blickt aufs Mehr
[in: Volksstimme Datum: 05. November 2011 Autor: Kathrin Wöhler]
Mit Acht hielt Axel Prahl seine erste eigene Gitarre in der Hand, später das Seminarverzeichnis für sein Musiklehrerstudium in Kiel, dann lange Zeit nur noch Drehbücher. Und jetzt, mit 51 Jahren, sein erstes eigenes Album. „Blick aufs Mehr“ spült jede Erinnerung an den übellaunigen Kommissar Thiel aus dem Münster-„Tatort“ davon, der Deutschen liebstem Krimi.
Wenn Prahl singt, verpufft das filmische Alter Ego. Dann zeigt sich dem Zuhörer der Liebende, der Verlassene, der Sture. „Ich bin wie ich bin“, triumphiert Prahl, und man staunt, wie groß die Fallhöhe zwischen zwei Titeln sein kann, ohne dass Disharmonien entstehen. Prahl gibt sich kraftstrotzend wie ein Bär und säuselig wie ein Eunuch, er spottet und kniet Sekunden später vorm Scherbenhaufen. Unterstützt wird er dabei meisterlich vom Babelsberger Filmorchester. Das Album mit Prahl-Texten, Prahl-Kompositionen und Prahl-Stimme taugt nicht zur Nebenbei-Beschallung – die Geschichten vom toten Vater, von der unglücklichen Welle und dem Zauber eines Gesprächs an der Haltestelle. Der Lohn dafür: ein Heimkonzert mit einem musikalisch außergewöhnlich vielseitigen Mann – einfach gut.
Wenn Prahl singt, verpufft das filmische Alter Ego. Dann zeigt sich dem Zuhörer der Liebende, der Verlassene, der Sture. „Ich bin wie ich bin“, triumphiert Prahl, und man staunt, wie groß die Fallhöhe zwischen zwei Titeln sein kann, ohne dass Disharmonien entstehen. Prahl gibt sich kraftstrotzend wie ein Bär und säuselig wie ein Eunuch, er spottet und kniet Sekunden später vorm Scherbenhaufen. Unterstützt wird er dabei meisterlich vom Babelsberger Filmorchester. Das Album mit Prahl-Texten, Prahl-Kompositionen und Prahl-Stimme taugt nicht zur Nebenbei-Beschallung – die Geschichten vom toten Vater, von der unglücklichen Welle und dem Zauber eines Gesprächs an der Haltestelle. Der Lohn dafür: ein Heimkonzert mit einem musikalisch außergewöhnlich vielseitigen Mann – einfach gut.
Konzertrezensionen
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Da gehört er hin
Axel Prahl stellt mit seinem Inselorchester im Gewandhaus den "Blick aufs Mehr" vor Stehender Jubel, gellende ... [ Rezension anzeigen]
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LVZ vom 03. November 2012 |
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Realist und Romantiker. Axel Prahl begeisterte im Kieler Schloss
Kiel. „Moinsen!“ Da isser. Kommt erstmal solo auf die
Bühne in Ringelshirt und Schal und kumpelt. Klar, Heims... [ Rezension anzeigen]
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Kieler Nachrichten vom 16. Januar 2012 |
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Singen kann er auch noch
Axel Prahl stellte mit dem Filmorchester Babelsberg im Nikolaisaal sein Debütalbum vor
Bescheiden kommt er ... [ Rezension anzeigen]
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Potsdamer Neuste Nachrichten vom 29. August 2011 |
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Die innere Unsicherheit
Berlin, im März: Axel Prahl ist Jahrgang 1960. Sein Vorname erzählt die halbe Lebensgeschichte. In einem schma... [ Rezension anzeigen]
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Berliner Zeitung vom 17. März 2005 |
CD-Rezensionen
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Breitwand-Chansons statt Schunkel-Shantys
Berlin – Noch ein singender „Tatort“-Kommissar: Axel Prahl macht auf seiner Tour Station in Berlin.
Eine... [ Rezension anzeigen]
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Berliner Zeitung vom 18. Januar 2012 |
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Ein Kommissar blickt aufs Mehr
Mit Acht hielt Axel Prahl seine erste eigene Gitarre in der Hand, später das Seminarverzeichnis für sein Musik... [ Rezension anzeigen]
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Volksstimme vom 05. November 2011 |
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Tatort Songschmiede. Heute erscheint mit „Blick aufs Mehr“ die erste eigene CD des Schauspielers Axel Prahl
Die gute alte Platte ist gottlob nicht tot. Noch immer nicht. 1973 war sie noch nicht einmal ernsthaft in Gefa... [ Rezension anzeigen]
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Dresdner Neuste Nachrichten vom 04. November 2011 |
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