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Rezensionen
[Rezension zu: Randgruppencombo]
Vereinigung statt Vereinnahmung
[in: Neues Deutschland Datum: 28. Mai 2002 Autor: Henry Martin Klemt]
Auch wenn sich das zweieinhalbstündige Projekt auf Gerhard Gundermanns Lieder, seine Lebensphilosophie und Biografie konzentriert, lebt die Band vom Tübinger Landestheater keineswegs nur von der Originalität des Lausitzer Liedermachers. Was ihr Projekt auszeichnet, ließe sich als ein Stück kultureller Ost- West- Vereinigung beschreiben- wie sie sonst so gut wie nirgendwo stattgefunden hat(...)
Da ist zum einen die faszinierende soziale Genauigkeit, mit der Gundermann .einem östlichen Lebensgefühl vor, während und nach der gesellschaftlichen Transformation Ausdruck verlieh, zeitlos und über Generationsgrenzen hinaus. Die Erfahrungen, die diese Liedern zu Grunde liegen, lassen sich schwerlich adaptieren. Sie auf der Bühne nacherlebbar zu machen, bedarf es einer Aneignung, die über Text und Musik hinausgeht, einer distanzierten Reibung allemal mehr als einer freundlichen Anempfindung. Mit sehr wenigen Ausnahmen ist das gelungen, mehr noch: Die Hinwendung gerade zu den persönlichsten Liedern Gundermanns zeigt, wie hoch der Anspruch als Auseinandersetzung angesetzt war.(...)
Natürlich steht bei diesem Konzert immer auch Gundermann selbst unsichtbar auf der Bühne. Das ist ein Bonus
Und es ist eine Last. Es braucht schon eine hinreichend eigenwillige Persönlichkeit wie Heiner Kondschak, um dieser Lebendigkeit des Originals, aber auch dem sich immer noch meldenden Schmerz über Gundermanns frühen Tod 1998 standzuhalten. Die stehenden Ovationen, mit denen sich das Publikum in Frankfurt/Oder bedankte, war deshalb hochverdient.
Da ist zum einen die faszinierende soziale Genauigkeit, mit der Gundermann .einem östlichen Lebensgefühl vor, während und nach der gesellschaftlichen Transformation Ausdruck verlieh, zeitlos und über Generationsgrenzen hinaus. Die Erfahrungen, die diese Liedern zu Grunde liegen, lassen sich schwerlich adaptieren. Sie auf der Bühne nacherlebbar zu machen, bedarf es einer Aneignung, die über Text und Musik hinausgeht, einer distanzierten Reibung allemal mehr als einer freundlichen Anempfindung. Mit sehr wenigen Ausnahmen ist das gelungen, mehr noch: Die Hinwendung gerade zu den persönlichsten Liedern Gundermanns zeigt, wie hoch der Anspruch als Auseinandersetzung angesetzt war.(...)
Natürlich steht bei diesem Konzert immer auch Gundermann selbst unsichtbar auf der Bühne. Das ist ein Bonus
Und es ist eine Last. Es braucht schon eine hinreichend eigenwillige Persönlichkeit wie Heiner Kondschak, um dieser Lebendigkeit des Originals, aber auch dem sich immer noch meldenden Schmerz über Gundermanns frühen Tod 1998 standzuhalten. Die stehenden Ovationen, mit denen sich das Publikum in Frankfurt/Oder bedankte, war deshalb hochverdient.
Konzertrezensionen
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In der Suppe das Salz oder das Haar?
Manchmal hat er sich gefragt, was er war: In der Suppe das Salz oder das Haar - Gerhard Gundermann, der Lieder... [ Rezension anzeigen]
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Märkische Oderzeitung vom 02. Januar 2004 |
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Geglückte Annäherung an einen Baggerfahrer
Die Vorbehalte waren förmlich mit Händen zu greifen: Wessis spielen Gundermann-‚ob das gut geht?‘ ...
Und ... [ Rezension anzeigen]
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Freie Presse vom 20. Juni 2002 |
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Vereinigung statt Vereinnahmung
Auch wenn sich das zweieinhalbstündige Projekt auf Gerhard Gundermanns Lieder, seine Lebensphilosophie und Bio... [ Rezension anzeigen]
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Neues Deutschland vom 28. Mai 2002 |
CD-Rezensionen
| Artikel | Quelle |
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Vom West Rand
Von wegen: Gundermann sei der Niedecken, der Dylan oder was auch immer des Osten.
Im tiefwestlichen Tübinge... [ Rezension anzeigen]
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Nordkurier vom 30. April 2005 |
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Live in Ost-Berlin
Dieses Projekt war ursprünglich eine Inszenierung des Landestheaters in
Tübingen, die das Liedwerk des dort w... [ Rezension anzeigen]
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Schweriner Volkszeitung vom 08. April 2004 |
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